Es sind Kritiken zu folgenden Titeln verfügbar:

Die größte Liebe aller Zeiten • Traumtänzer • Der reinste Terror • Schrott • Die Sorge des Hausmanns • Roßkuren • Konrads Geständnis • Morgendämmerung • Gestorben wird später • In einer erdfernen Welt

Bloch II - Die größte Liebe aller Zeiten, Roman 

 



"Hans Zengeler schafft es meisterhaft, Josef Bloch gleichzeitig als gewissermaßen
Faust und Mephisto in einer glänzenden Doppelrolle auftreten zu lassen."

(Doris Krauße, Autorin)

 

Der flott und abwechslungsreich geschriebene Roman besticht durch seine skurrilen Figuren, viel Situationskomik und gelungene satirischen Überzeichnungen (z.B. des Wissenschafts- und Literaturbetriebes). Eine amüsante und anrührende Lektüre, breite Empfehlung. ekz (Einkaufszentrale dt. Bibliotheken)

 

"So, genau so sollte ein Roman sein!" - Anne Kuhlmeyers Rezension auf culturmag.

"Wieder schreibt Zengeler einfach hervorragend. Bei all den überdrehten Situationen, in die er seinen „Helden“ Josef Bloch schickt, steckt immer ein Stück Wahrheit, genau beobachtet und meisterhaft geschildert ..." (Ulrich Klinger, Buchändler) 

 



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Bloch I - Gestorben wird später, Roman



 

"Ein Lesevergnügen, das es in sich hat" - Ulrich Klinger in der Neuen Rheinischen Zeitung

 

Das Prinzip Hoffnung: Hans Zengelers Roman “Gestorben wird später” - eine Rezension von Lothar Thiel, Bilbao.

 

"Sterbensglücklich" - Eine Rezension von Imre Török hier nachzulesen.

"Von urplötzlicher Panik vor dem Älterwerden" ... Astrid Killinger in der LKZ, Kritik hier als pdf

"Es steckt für einen 40jährigen schon so viel Kommendes, aber auch Gegenwärtiges darin, daß man es mit Irritation, mit Angst, aber auch mit diesem bestimmten Wiedererkennen - und mit einer großen Befreiung am Ende liest. " 

Martin von Arndt, Schriftsteller

 

"...das vor allem mich Anrührende Ihres Romans ist, dass es ein das Leben und die Liebe rühmender Roman ist. "Gestorben wird später" scheint mir gerade vor der Folie der Angst, der Einsamkeit, des Verlustes eine sehr wohltuende Hymne an das Leben und die Liebe, an Ira."

Hermann Kinder, Schriftsteller

 

"Ich hab das Buch in einem Rutsch gelesen und bin sehr angetan davon. Diesem bitteren Thema einen solch leichten und klaren Ton zu gönnen, das ist wirklich tätige Eleganz und verdient alles Lob. Ich war gefesselt und vergnügt beim Lesen, aber genauso war ich betroffen und angerührt. Die Komposition ist gelungen und tut ein Übriges dazu, dass mir das Ganze jetzt als etwas Leichtes und Bewegtes in Erinnerung bleibt, trotz der Tristesse, die dich eigentlich (und zwar adäquat) beschrieben wird. Chapeau.

Thommie Bayer, Schriftsteller

 

"Das Bezaubernde an diesem Roman ist die Sicht auf das Alltägliche, dem der Autor mit einem Schmunzeln knapp neben dem Schmerzlichen Bedeutung verleiht.

Die Geschichte ist in einer eigenwilligen Sprache erzählt mit komischen Wendungen und widersprüchlichen Nebensätzen. Das Absurde und Skurrile kommt irritierend beiläufig daher. Aber am allermeisten ist die Geschichte mit einem liebevollen Blick auf die Besorgnisse und Eigenarten und von Menschen erzählt."

A. Kuhlmeyer, Autorin und Psychotherapeutin

weitere Lesermeinungen auf amazon.de

In einer erdfernen Welt, ein literarischer Bericht.

"Das Leben ist ein Theaterstück ohne vorherige Probe"

Rezension auf nietzsche.twoday.net (Janette Bürkle) hier komplett einzusehen.

ROMAN ÜBER DAS MODERNE ELEND DES ALTERNS

..."über die Hauptfigur in seinem neuesten Buch beschreibt der Autor schonungslos das moderne Elend des Alterns. Und hat daraus eine spannende Geschichte mit Herz gemacht ... Nachdem die stupiden Tagesabläufe in aller Drastik beschrieben, das Personal mit dem chronischen Zeitmangel sowie Mitbewohner samt traurigem Schicksal vorgestellt sind, weiß man: das Buch ist Fiktion, sein Inhalt aber stimmt leider ... Zengeler wechselt oft die Erzählpespektive, läßt Sonderberg mal zu sich selbst, mal als Dritter über sich selbst reden. Das setzt seiner lähmenden Lage Lebendigkeit entgegen. Das Jammern wird zum Schimpfen und Aufbegehren, bei dem viel lakonischer Witz entsteht ... Der frische, witzige Stil stellt bereits für sich einen Hoffungskern dar ... Zengelers Buch ist durch und durch ungeschönt und trotzdem irgendwie schön."

Astrid Killinger, Ludwigsburger Kreiszeitung (ganze Rez. hier als pdf.)

weitere Rezensionen auf: lovelybooks amazon und Ciao

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Traumtänzer, Roman

Der Hotelportier Eduard nutzt seine letzte Nacht in diesem Job, um Bilanz zu ziehen: „Ich überschreite demnächst die sogenannte Mitte des Lebens und bin immer noch nichts“ resümiert er und erzählt allerhand Geschichten über sich: wie er 68 der intellektuellen Avantgarde hinterherlief, wie er angeblich Henry Miller kennenlernte, in Wien mit Künstlern herumvagabundierte, als Theaterkritiker einen einzigen überaus peinlichen Artikel schrieb und gefeuert wurde, wie er in den übelsten Kneipen monatelang soff oder bei einem vermeintlichen Zigeuner die „große Freiheit“ erlebte.

Leider scheinen alle diese Geschichten nicht gerade wahr zu sein. Immer wieder revidiert er die Geschichten und erzählt neue Versionen, die er erneut relativiert. Eduard lügt stets den anderen und sich selbst die schönsten Geschichten in die Tasche: „Mag er doch mißtrauisch sein, ich verteidige diese Version, nicht nur weil sie hübsch ist, sondern weil sie mehr ausdrückt als das, was tatsächlich geschah.“ Dabei fällt Eduard jedesmal auf die Nase, und er schafft es einfach nicht, seinen größten Wunsch zu verwirklichen: Ein ganz normales, kleinbürgerliches Leben.

Was Eduard durchlebt, nennt man wohl gemeinhin „Midlife-Crisis“. Er selbst sieht sein Leben jedoch ausschließlich als ein Sammelsurium verpatzter und verpaßter Gelegenheiten, die vielfach am Rande der Gesellschaft spielen. Die Außenseiter, die „Looser“, erscheinen aber nicht als Mitleid erweckende Gestalten, sie werden aus ironischer Distanz von einem der ihren gesehen; sie werden noch etwas anderes, nämlich Figuren in Geschichten in Eduards Geschichte, und Geschichten sind meistens erfunden: Biographie - ein Spiel. 

Matthias Kehle 

 

"Der Roman spielt ironisch mit den Anstrengungen, eine sinnvolle Biografie aufzubauen, während das Gesetz des großen Irgendwie regiert. Er vermittelt Erlebnisse des Wiedererkennens, die frappierend unterhaltsam sind."

Irmela Brender, Süddeutscher Rundfunk

 

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Der reinste Terror, Beziehungsgeschichten

Sechs sensible, genau beobachtete und überzeugend erzählte, witzige und ironische Geschichten um die verzwirnten Beziehungen zwischen starken Frauen und schwachen Männern und umgekehrt. Scharfsichtige Protokolle aus dem Innern alltäglicher Beziehungskisten geschrieben, mit Blick durch die feingeschliffene literarische Lupe.

Rainer Wochele, Stuttgarter Zeitung

 

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Schrott, ein Bericht

"Ich habe das Gefühl, diese Konstellation Schrott-Wormser sei ein Fund."

Martin Walser

 

"Der Ton dieses Berichtes, der geistreiche Witz, der ab und zu durch die Zeilen geistert, könnte an Spott und Verballhornung denken lassen ... Witz und (Selbst-) Ironie beweisen den souveränen Umgang mit dieser Neurose, eigentlich schon die Heilung."

Neue Züricher Zeitung

 

"... mit terminologischer Fertigkeit und Genauigkeit registriert der Autor bis ins psychopathische Detail hinein die zwischenmenschlichen Vorgänge, so daß ein recht farbiges Bild entsteht, das deutlich genug das Suchen einer Generation erkennen läßt nach eigener Identität und Individualität im derzeitigen Trommelfeuer der Meinungsmacher, der Massenmedien, der Werbekampagnen und der Indoktrinationssucht."

Ipf und Jagstzeitung

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Die Sorge des Hausmanns, Monolog

...die Ironie macht die Lektüre dieser soziologischen Beschreibung zu einem literarischen Stück und zu einem lehrreichen Lesevergnügen ..."

Kulturmagazin - Demokratische Kunst und Kulturpolitik

 

"Nicht ohne Witz, mit stellenweise atemloser Diktion und ruhelosen Gedankensprüngen bringt der Autor seine Geschichte aus dem tragischen Alltag eines Hausmannes auch zu Ende: Rolle vorwärts, Flucht nach vorn aus dem Lebensklischee ..."

Nürnberger Nachrichten

 

" ... sein Leiden, sein langsames Sterben als Persönlichkeit wird einfühlsam und treffend beschrieben. Diese Deformation an Leib und Seele ist gut nachvollziehbar, auch für Frauen, denen immer noch suggeriert wird, daß sie für die Hausarbeit eben doch besser geeignet sind als die Männer ..."

Jahresliste, Empfehlenswerte Bücher für öffentliche Bibliotheken

 

"Diese Lektüre ist ein Muss für alle Frauen und Männer, sehr ehrlich und bissig, aber nie ohne eine gewisse Selbstironie."

Randstein Magazin, Jugendzeitschrift

 

"Ein sehr offener Bericht über die typisch weiblichen Gefühle, Zustände und Reaktionen, die er nach mehreren Jahren des Hausmanndaseins an sich entdeckt, über Identitätsverlust und Ängste, die aus dieser Situation entstehen. Frappierend die Ähnlichkeiten mit Berichten von Frauen - und trotzdem nochmal spannend, weil es eben von einem Mann geschrieben ist."

Ladenzeitung, Buchladen Schwarzes Schaf, Ludwigsburg

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Rosskuren, Satire

"... ein volksmedizinisches Hausbuch von unglaublichem Ernst. Und ein Lesespaß. Aber Vorsicht! Noch sind nicht alle diesen Kuren gewachsen ..."

Österreichische Pflege-Zeitschrift

 

" ... wer die in diesem Buch beschriebenen Rezepturen überstanden hat, ist pumperlgsund - garantiert ..."

Dr. med Mabuse, Zeitschrift im Gesundheitswesen

 

"Hans Zengeler hat einen satirischen Vorstoß unternommen, um dem ewigen Lamento ein Ende zu setzen - mit einem volksmedizinischen Hausbuch ... er hat brachiale Heilmethoden aus alten Archiven erzählerisch aufbereitet und kommentiert - hemmungslos, aber immer mit einem Schuß Humor ..."

Darmstädter Echo

 

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Konrads Geständnis, Roman

 

" ... die Menschen, von denen der Autor teilnehmend und spannend erzählt, verhalten sich nicht logisch, sie sind verletzt und wollen sich vor neuen Verletzungen schützen ..."

Süddeutscher Rundfunk

 

" ...in dieser spannend erzählten Prosa geht es weniger um die Schuld eines Täters, als vielmehr um die sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse, die diese Tat bedingen. Im individuellen Fall entdeckt der Leser ein Schicksal, das jeden angeht."

Stuttgarter Zeitung

 

weitere Rezension auf dem Blog von Lou Salome und amazon

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Morgendämmerung, Roman

"Der neue Roman ist eine Fortführung der Erzählung "Lieber Erich", aus dem bei der dahlemer va erschienenen Band "Der reinste Terror". Er schildert in höchst komplexem Erzählstil die Stationen einer ungeheuerlichen und problematischen Trennung und deren Folgen. Der Text umreißt das Psychogramm einer lange Zeit drangsalierten Frau, ihre Gedankenwelten, die zwischen Auflehnung und Flucht in ihre Traumwelten auf der einen Seite und Resignation oder Unterordnung andererseits schwanken. Er schildert aber auch, wie sehr Beziehungsterror Persönlichkeitszerstörung nach sich zieht ..."

Michael Fischer

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